Die Haltung der Ringelhandgarnele
Hundezubehör Ratgeber

Die Ringelhandgarnele

Vorkommen der Ringelhandgarnele

Asien.

Aussehen der Ringelhandgarnele

Die Körperfärbung der Ringelhandgarnele ist sehr variabel, das Farbspektrum reicht von einem Grau mit Marmorierung bis zu einem dunklen Braunton. Es wird vermutet, dass sich Körperfarbe äußeren Umweltbedingungen wie Bodengrund und Wasserverhältnissen anpasst, aber auch von der Art des Futters beeinflusst wird und etwas von der Stimmung der Tiere abhängt. Die Scheren sind schwarz-rot geringelt.

Haltung der Ringelhandgarnele im Aquarium

Die relativ großen Garnelen eignen sich für ein Gesellschaftsbecken mit robusten, aber friedlichen und etwa gleich großen Fischen oder ein Artbecken ab 60cm Länge. Kleinere Fische und auch Zwerggarnelen, selbst kleine Schnecken werden dagegen von den Ringelhandgarnelen als Beute zur Bereicherung des eigenen Speiseplans betrachtet. Auf keinen Fall darf man sie mit kleineren Flusskrebsarten zusammensetzen. Die Garnelen lauern ihnen regelrecht auf und versuchen sie während der Häutung, wenn der Panzer noch weich ist, zu erbeuten. Auch untereinander kann es zu Streitigkeiten kommen, sodass man am besten nur 1 Männchen und 2 bis 3 Weibchen hält. Tagsüber ziehen sie sich meist in ihr Versteck zurück, kommen aber zur Fütterung heraus. Das Aquarium sollte gut bepflanzt werden und ausreichende Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten in Form von künstlichen Krebshöhlen, Mangrovenwurzeln und Unterständen unter Steinplatten bieten. Wasserpflanzen werden – soweit bisher beobachtet – verschont. Diese Ringelhandgarnelen sind nicht wählerisch in der Nahrungswahl; man bietet ihnen normales Fischfutter, Forst-oder Lebendnahrung.

Im Aquarium werden sie etwa 3 Jahre alt.

Zucht

Die Vermehrung der Ringelhandgarnelen ist unkompliziert. Bei Temperaturen um die 22 Grad dauert es einen Monat oder einige Wochen mehr, bis das Weibchen nach und nach bis zu 80 voll entwickelte Junggarnelen entlässt. Diese kann man herausfangen und in einem separaten Aquarium gezielt aufpeppeln oder in einem dicht bepflanzten Gesellschaftsbecken auch bei den Elterntieren lassen, die sich normalerweise nicht weiter um ihren Nachwuchs kümmern und sie verschonen.